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„Glatte Hochglanzformate interessieren mich nicht“

10. Juli 2015

Was zeichnet gutes Marketing aus und warum lohnt es sich, beim Marketingpreis Leipzig dabei zu sein? Wer könnte dies besser beantworten als unsere Jury. In den nächsten Wochen stellen wir Ihnen einige Jurymitglieder näher vor und befragen sie zum Marketing allgemein und zum Marketingpreis im Speziellen.

In Teil 2 äußert sich Schauspielerin und Künstlerin Astrid Höschel-Bellmann.

Warum sind Sie Teil der Jury? Marketing, passt das zu Ihnen?
Die Jury setzt sich aus Personen zusammen, die aus völlig unterschiedlichen Berufen kommen, darin besteht ja der Reiz.

Woran machen Sie gutes Marketing fest?
Ich gehöre sozusagen zur „künstlerischen Abteilung“. Ich entscheide demnach immer nach kreativen Gesichtspunkten.

Und wann lassen Sie sich von einer Marketing-Idee begeistern? Wann sagen Sie: Ja, das überzeugt mich?

Ich sage ja, wenn der Bewerber eine eigene, unverwechselbare Handschrift trägt. Wenn er der eigenen Intuition vertraut, und nicht die gängigen, allgemeinen Schlagworte und Floskeln benutzt. Wenn man sich gleich erinnert, wenn man positive Energie, Frische und Herzblut spürt, wenn dahinter eine gute Idee steht. Wenn diese Idee auch in die Tat umgesetzt wurde – mit Erfolg. Wenn die Mitarbeiter mitgenommen werden und für die Idee stehen und wenn man ein gutes Gefühl hat. Dabei versuche ich, fair zu bleiben.

Klingt dennoch, als wenn Sie eine große Kritikerin und nicht so schnell zufrieden zu stellen wären..?!
Ja, ich bin oft nicht einverstanden, melde Widerspruch an. Glatte perfekte Hochglanzformate interessieren mich nicht. Wichtig sind Inhalt und Seele. Natürlich muss die Bewerbung professionell gemacht sein. Aber: Oft wird sehr viel versprochen, übrig bleibt nur „heiße Luft“

Gibt’s da kontroverse Diskussionen mit den Jurymitgliedern?
Um die Entscheidung wird oft hart gerungen, und das ist gut so. Denn: Dies alles hat mit Verantwortung zu tun.

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