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Deutsches Fotomuseum: Besucherzahl verzehnfacht

15. September 2015

Dass auch Kultureinrichtungen mit Marketingkonzepten arbeiten, beweist die Bewerbung des Deutschen Fotomuseums. Der Institution, die 2013 an den Standort Markkleeberg umzog und sich damit erheblich erweiterte, geht es darum, die neuen Möglichkeiten in noch größere Bekanntheit umzumünzen.

Dass dies gelang beweisen die gesteigerten Besucherzahlen – seit August 2013 kamen rund 40.000 Besucher in den Museumsneubau im Agra Park. Am bisherigen Standort in Mölkau konnten über einen ähnlich langen Zeitraum lediglich 4.000 Besucher begrüßt werden. Besondere Anziehungskraft übten die zehn Sonderausstellungen aus. Die Anzahl der Berichte in den Medien ist sehr stark gestiegen: durchschnittlich wöchentlich ein redaktioneller Beitrag in Zeitungen, Zeitschriften oder im Fernsehen (überregional: Guardian, NZZ, FAZ, ARD u.a.)

Schritte auf dem Weg zu dieser gesteigerten Popularität waren unter anderem: Zielgruppenspezifische Ansprache durch Internet und gezielte Medienarbeit, insbesondere durch Multiplikatoren-Marketing in Netzwerken, darunter in Fachgremien, durch Newsletter, Vorträge auf Kongressen und die Zusammenarbeit mit anderen Museen und Galerien.

Das Deutsche Fotomuseum ist das einige Museum zur Thematik, das sowohl Foto-Technik als auch Fotografien sammelt. Es präsentiert in der Dauerausstellung in 14 Abteilungen die technische, die kulturhistorische und die künstlerische Entwicklung der Fotografie von 1839 bis heute, in den wechselnden Sonderausstellungen zeitgenössische Positionen der Fotografie und herausragende Positionen aus dem 19. und dem 20. Jahrhundert sowie in den wechselnden Kabinettausstellungen bedeutende Konvolute aus der Sammlung des Museums, die nicht in der Dauerausstellung gezeigt werden können.

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